Beschreibung
Herkunft & Terroir
Für diesen Spätburgunder werden die besten Pinot-Noir-Trauben aus der Spitzenlage Appenheimer Eselspfad verwendet. Es handelt sich dabei um den Burgunder-Rebklon 777, einen Qualitätsklon, der gezielt für Intensität, feine Aromatik und höchste Weinqualität gezüchtet wurde. Die Reben liefern sehr kleine, kompakte Trauben, die eine konzentrierte Frucht und elegante Struktur ermöglichen. Durch diese besondere Traubenanlage entsteht ein Wein mit tiefer Aromatik und klarer Herkunftsprägung.
Die Lage selbst liefert die optimalen Bedingungen: Südwestexposition, mineralreicher Boden und alte Reben, die den Charakter der Trauben präzise aufnehmen und weitergeben.
Ausbau
Nach der selektiven Handlese wurde die Maische von Hand gestampft, um die Trauben sanft zu extrahieren und die feine Fruchtaromatik zu bewahren. Der Wein reifte anschließend 14 Monate in Barrique-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, wodurch Tiefe, Struktur und eine elegante Holznote entstehen, ohne die Frische und lebendige Frucht zu überdecken.
Sensorik
Im Glas zeigt sich der Wein kirsch- bis rubinrot. In der Nase entfaltet sich eine feine Waldbeerenaromatik mit Brombeere und Himbeere, ergänzt durch dezente Vanillenoten. Am Gaumen präsentiert sich der Spätburgunder ausgewogen, tiefgründig und mit elegantem Fruchtspiel. Die Tannine sind sanft eingebunden, die Struktur präzise, der Abgang lang und harmonisch.






